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Carl-Thiem-Klinikum als Überregionales Traumazentrum zertifiziert

Traumanetzwerk Brandenburg Süd schließt Versorgungslücke

Cottbus, 26. Juni 2013. Das Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum wurde im Juni als Überregionales Polytraumazentrum zertifiziert. Das Carl-Thiem-Klinikum ist das Krankenhaus mit dieser Zulassung für Südbrandenburg und schließt damit eine Versorgungslücke in der Region. In einem aufwändigen Zertifizierungsprozess bestätigten die Gutachter dem CTK die nötige Leistungsfähigkeit, um Schwerst-verletzte qualitativ hochwertig versorgen zu können. Diese Zertifizierung ist nicht nur ein Qualitätssiegel der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie, seit 2013 schreiben auch die Berufsgenossenschaften diese Zertifizierung vor, damit schwerstverletzte Patienten nach Arbeitsunfällen stationär behandelt werden dür-fen. Ohne die Zulassung müssten diese Patienten aus Südbrandenburg zwin-gend nach Frankfurt oder Berlin verlegt werden. 

Dr. med. habil. Andreas Domagk, Chefarzt der Klinik für Unfall-, Wiederherstel-lungs- und Handchirurgie, erläutert dazu: „Die Zertifizierung als Überregionales Traumazentrum ist nicht nur für das CTK, sondern für die ganze Region von Be-deutung. Wir leisten damit einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der medizinischen Versorgungsstruktur und auch zur Sicherung der Gesundheits-standorte. Schwerverletzte aus der Region dürfen nach schweren Arbeitsunfällen jetzt direkt in der Lausitz behandelt werden. Zeitaufwändige und belastende Ver-legungen in andere Kliniken werden damit überflüssig.“
Die Zertifizierung wurde nur möglich, weil das Carl-Thiem-Klinikum schon seit Jahren eine sehr hohe medizinische Qualität nachweist. Das CTK beteiligt sich seit 2007 am Deutschen Traumaregister und registriert dort alle Fälle. Seit 2010 ist das CTK als Regionales Traumazentrum zertifiziert.

„Das Carl-Thiem-Klinikum bietet 365 Tage im Jahr Hochleistungsmedizin für Polytrauma-Patienten. Die Notaufnahme, die Chirurgie und andere wichtige Be-reiche sind 24 Stunden täglich mit hochqualifiziertem Fachpersonal besetzt, um im Bedarfsfall sofortige Hilfe leisten zu können. Wir haben in den letzten Jahren viel in die Qualifikation von Personal und in modernste Ausstattung investiert. Nicht zuletzt bietet unser hochmoderner Helikopterlandeplatz direkt auf dem Kli-nikdach Idealbedingungen, um Patienten mit lebensbedrohlichen Verletzungen auf kürzestem Weg zur Behandlung zu bringen. Die Zertifizierung ist für uns eine sehr wichtige Bestätigung dafür, dass das CTK als Krankenhaus der Schwer-punktversorgung seinen überregionalen Auftrag erfüllen kann“, erklärt CTK-Geschäftsführerin Heidrun Grünewald.
Südbrandenburg war bisher ein weißer Fleck auf der Karte der etwa 100 Traumanetzwerke in Deutschland. Mit der Zertifizierung fungiert das Carl-Thiem-Klinikum nun als Leitkrankenhaus des Traumanetzwerkes Brandenburg Süd. Weitere Partner sind die Regionalen Traumazentren Lübben und Senftenberg sowie die Lokalen Traumazentren Herzberg, Finsterwalde und Elsterwerda.
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