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ERASMUS-Studenten aus Spanien und Frankreich lernen am CTK

Cottbus, 17.05.2013. Sie sind jung, sie möchten viel lernen und sie sprechen mit einem lie-benswerten Akzent Deutsch: Die Spanierinnen Eva Rodriguez und Natalia Hernandez sowie Gabrielle Marcilhacy aus Frankreich absolvieren derzeit ihre Pflichtpraktika am Carl-Thiem-Klinikum. Die angehenden Medizinerinnen studieren im Rahmen des ERASMUS-Austauschprogramms der Europäischen Union für ein Jahr an der Berliner Charité und sind nun vier Wochen in Cottbus.
„Das Klinikum ist toll, die Bedingungen sind sehr gut. Und Cottbus ist so schön grün!“, schwärmt Gabrielle. „Ich komme aus Paris und war bisher nur in kleineren Krankenhäusern, die nicht so gut ausgestattet waren.“ Das Medizin-Studium sei in Deutschland etwas einfa-cher, erzählt die Französin. Zuhause seien mehr Prüfungen erforderlich und die Spezialisie-rung beginne früher. „Es war sehr schwierig, überhaupt einen Platz für ein Jahr im Ausland zu bekommen. Ich freue mich sehr, hier in Cottbus lernen zu können.“

Auch Eva aus Santiago de Compostella gefällt es gut am CTK: „Die Ärzte und Schwestern sind sehr freundlich und hilfsbereit und die Patienten freuen sich, wenn ich vorbeikomme“, erzählt sie. Für Cottbus habe sie sich entschieden, weil sie hier in der Neurologie arbeiten kann. Ihr sei es wichtig, nicht nur den Ärzten über die Schulter zu schauen, sondern selbst praktisch arbeiten zu können. „Die Ausbildung ist in Deutschland viel praxisorientierter. Ich kann hier viel mehr selber machen. Blutentnahmen stehen in Spanien z.B. nicht auf dem Lehrplan.“

Bei Untersuchungen dabei sein oder Gespräche mit Patienten und Angehörigen führen – sie und die anderen Erasmus-Studenten erleben den Krankenhausalltag hautnah und sammeln so wichtige Erfahrungen für ihre spätere Tätigkeit. Sprachprobleme gibt es kaum, alle drei hatten schon vorher ausgiebigen Deutschunterricht. Und ein Lächeln hilft immer weiter.

Das Carl-Thiem-Klinikum arbeitet eng mit der Berliner Charité zusammen und hat sehr gute Erfahrungen mit ERASMUS-Studenten gemacht. PD Dr. Thomas Erler, der als Ärztlicher Di-rektor das Projekt betreut, erklärt: „Wir können dadurch unser Haus als sehr leistungsstarkes Klinikum empfehlen und vermitteln unser Fachwissen und unsere Erfahrungen gern weiter. Nebenbei lernen die Studierenden in den vier Wochen auch Cottbus und die Umgebung kennen, das ist gute Werbung für die Region. Vielleicht können wir sie ja in einigen Jahren sogar als Mitarbeiter bei uns begrüßen.“
Ihren Lieblingsplatz in Cottbus haben die Studentinnen jedenfalls schon gefunden: der Alt-markt ist Feierabend-Pflichtprogramm.
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