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Ein neuer, feiner Reporterpreis

Es gibt einen Newcomer auf dem Markt der Journalisten-Preise: Der Deutsche Reporterpreis wird erstmals am 7. Dezember verliehen und mit einer stolzen Gesamt-Dotierung von 25.000 Euro in vier Kategorien ausgelobt:
  • die beste Reportage (10.000 Euro)
  • die beste Lokalreportage (5.000 Euro)
  • die beste Web-Reportage (5.000 Euro)
  • der beste Text des Jahres (5.000 Euro) - laut Ausschreibung "eine investigative, feuilletonistische oder essayistische Meisterleisung, ein Interview oder was auch immer, ein Text jedenfalls, der einem nicht mehr aus dem Kopf gegangen ist".
Dahinter steht das Reporter-Forum, ein 2007 von ein paar Spitzenkräften des Gewerbes gegründeter Verein, der von der Rudolf-Augstein-Stiftung unterstützt wird. Mit dem Reporterpreis schickt sich der kleine, aber feine Klub an, die Nachfolge des Egon-Erwin-Kisch-Preises anzutreten; der war 2004 zum letzten Mal vergeben worden und ist seitdem nur noch eine Kategorie des Henri-Nannen-Preises.

Es gibt eine Vorauswahl und eine Schluss-Jury. Letztere setzt sich aus vier Kisch-Preisträgern und vier weiteren arrivierten Journalisten zusammen; eine Besonderheit ist, dass die neunte Jury-Stimme aus einer Abstimmung unter den Teilnehmern des jährlichen Workshops des Reporter-Forums ermittelt wird. Zudem versprechen die Veranstalter, die Entscheidungsfindung transparent zu halten und öffentlich zu machen.

Bewerbungen können noch bis 1. Oktober per E-Mail eingesandt werden. Die Reportagen müssen nach dem 30. September 2008 erschienen sein.
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