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Die Zeit

Es lohnt sich wieder, Journalist zu werden

... meint die Leiterin der Henri-Nannen-Schule, Ingrid Kolb. In der Branche gehe es wieder aufwärts, "hundertprozentig", berichtet sie im Zeit-Interview. Von 18 Absolventen habe schon wieder über die Hälfte direkt nach Schulschluss einen Vertrag erhalten - eine Quote wie in guten Zeiten und dreimal besser als vor einem Jahr. Die besten Chancen gebe es bei Radio und Fernsehen, die schlechtesten bei Zeitungen, wo sonst. Journalisten in spe rät Kolb, bloß keine Journalistik ui studieren, sondern "etwas Solides". Besonders zukunftsträchtig: Naturwissenschaften. Schlecht gehe es nur freien Journalisten. Wer eine feste Stelle habe, bekomme "beileibe kein Hungerleider-Gehalt" - in welchem anderen Beruf, so fragt Kolb rhetorisch, verdiene man nach Studium und Ausbildung 3.500 Euro im Monat?
Zuletzt bearbeitet 11.03.2004 21:01 Uhr
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