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Nach sechs Monaten über 150.000 Digital-Abos bei "Bild Plus"

Logo Bild Plus
Foto: Axel Springer
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Axel Springer hat die ersten Zahlen für sein Bezahlmodell BildPlus veröffentlicht. Demnach steht das Online-Abo nach sechs Monaten bei 152.493 voll zahlenden Kunden. Nach Verlagsangaben ist nur ein Achtel der Inhalte auf Bild.de kostenpflichtig - der Rest ist weiterhin frei erreichbar. Dank dieses Freemium-Modells konnte das News-Portal seine Gesamtreichweite behaupten. "Dadurch generieren wir digitale Vertriebserlöse, Werbeerlöse und behaupten souverän unsere Marktführerschaft", wird Donata Hopfen, Geschäftsführerin der Bild KG, in einer Pressemitteilung zitiert.

Das Aufpreis-Paket "Bundesliga bei Bild" mit Highlight-Videos der Spiele für 2,99 Euro/Monat haben "mehr als ein Drittel" der Abonnenten bestellt, so der Verlag. Fussball ist also offenbar nicht der einzige Grund, ein BildPlus-Abo abzuschließen. Die Erklärung von Bild.de-Chefredakteur Manfred Hart: "Ob Unterhaltung, Sport oder Service-Themen – es sind vor allem unser multimediales Storytelling und die ganz eigenen journalistischen BILD-Inhalte, die Leser dazu bewegen, Abonnent von BILDplus zu werden."

BildPlus ist in drei Preisstufen erhältlich: Für 4,99 Euro/Monat im Web-Browser sowie per Smartphone- und Tablet-App, für 9,99 Euro/Monat zusätzlich mit dem Epaper und für 14,99 Euro samt gedruckter Zeitung. Wie viele Abonnenten welches Paket gekauft haben und wie hoch die digitalen Abo-Erlöse sind, das sagte Springer nicht. Laut IVW verkaufte die Bild im dritten Quartal 2013 12.120 E-Paper im Abonnement.
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