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Zitiert: Wikileaks muss professioneller werden

"Eine der großen Herausforderungen für Wikileaks ist aus meiner Sicht die Transformation von einer Gruppe, die wie eine klassische Bürgerinitiative organisiert ist - Assange und Freunde -, hin zu einer Organisation, die in der Lage ist, die Rolle, die sie spielt, auch zu erfüllen. [...] Wikileaks muss sich entscheiden. Im Moment sind sie ein bisschen wie eine außerparlamentarische Opposition - ATTAC oder eine kleinere Gruppe. Sie müssen sich entscheiden, ob sie eher so etwas wie Amnesty für Information oder ein Medium werden wollen. Ich glaube, dass es auf dem Level nicht mehr auf diesem Bürgerinitiativen-Niveau funktioniert. Dafür ist der Druck zu groß, dafür ist auch die Verantwortung, die Wikileaks trägt, zu groß."

Holger Stark, Ressortleiter Deutschland beim Spiegel, in einem langen, einsichtsvollen Interview mit Philip Banse bei Medienradio.org über die Zusammenarbeit des Nachrichtenmagazins mit Wikileaks.
Zuletzt bearbeitet 23.12.2010 15:05 Uhr
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