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Zitiert: für Menschen statt für Suchmaschinen

Neue-Medien-Unternehmen wie die Huffington Post spezialisierten sich noch darauf, ihre Inhalte derart zu "optimieren", dass sie von Googles Such-Spidern aufgelesen wurden - eine Praxis, die das Aufladen von Web-Seiten mit Borderline-blindwütigen Schlagworten, das Verfassen von phantasielos-prosaischen Überschriften und das irrelevante Einstreuen von "Britney Spears" in einer Geschichte über den Irak-Krieg einschloss. Neue-Medien-Unternehmen von heute peppen ihre Inhalte so auf, dass sie jener gelangweilten Masse gefallen, die sich auf der Suche nach Ablenkung bei der Arbeit oder in der Schule durch Facebook wühlt. Immerhin, dieses Mal werden Publikationen für Menschen statt für Algorithmen optimiert. [...] Ein Teil dieses viralen Erfolgs ist auffälligen Überschriften ("Weil Noah nicht glaubte, dass seine Brille cool sei, engagierte seine Mutter tausende Fremde, um ihn davon zu überzeugen") zu verdanken. Ein anderer hat zu tun mit der Verpackung (Listen und Videos sind populär). Ein Großteil hat jedoch damit zu tun, menschliche Emotionen auszubeuten.
Hamish McKenzie beschreibt für PandoDaily den Wandel bei der Optimierung von Inhalten, wie er von BuzzfeedGawker und Co. praktiziert wird. Buzzfeed vermeldete für November die Rekordzahl von 130 Millionen Besuchern ("unique visitors"); die meisten Besucher kamen demnach von Facebook. 
Zuletzt bearbeitet 04.12.2013 12:35 Uhr
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