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dapd will mehr Geld vom Bundespresseamt

2,7 Millionen Euro, etwa drei Prozent vom Umsatz, soll die Nachrichtenagentur dpa im nächsten Jahr vom Bundespresseamt für den Bezug des Dienstes erhalten. Der in den Markt drängende Konkurrent dapd bekommt dagegen nur 800.000 Euro. Wie der Branchendienst Meedia berichtet, möchte dapd aber gerne gleichgestellt werden - und droht der Behörde deshalb mit einer Klage.

Geklagt hat dapd zuvor schon gegen die Konkurrenten AFPdpa (zu lange Vertragslaufzeiten). Offenbar will die aus ddp und deutscher AP fusionierte Großagentur, die nach Angaben ihrer Eigentümer ein Zuschussgeschäft ist, so der Konkurrenz schnellstmöglich Marktanteile abjagen - und schreckt dabei auch nicht vor harten Bandagen zurück.

Den Auslandsdienst hat dapd dem Bundespresseamt bereits zum Jahresende gekündigt.
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