Der Online-Buchhändler
Amazon.de hat für Web-Entwickler in Deutschland eine Schnittstelle bereit gestellt, mit der sich der Katalog des Unternehmens auch auf anderen Websites nutzen lässt. Selbst die Nutzung von Warenkörben ist möglich. Amazon bietet zum Datenaustausch entweder
XML over HTTP oder
SOAP an.
Eine solche Schnittstelle betreibt Amazon in den USA und Großbritannien schon seit längerer Zeit. Auch
Google erlaubt die Anzapfung seiner Datenbank per Webservices. Doch während bei der Suchmaschine nur eine limitierte Zahl von Abfragen erlaubt ist, hofft Amazon auf neue Umsätze und hat Partnerprogramme aufgelegt. Gewiefte Programmierer haben bereits komplette Webshops erstellt, die auf das Amazon-Sortiment aufbauen.
Der Entwickler-Kit ist nur in englischer Sprache verfügbar und kann auf der Amazon-Website heruntergeladen werden. Zur Nutzung der Webservices müssen Entwickler per E-Mail einen kostenlosen, individuellen
"Token" anfordern.
Redaktioneller Hinweis: Auch die Netzpresse ist Teilnehmer am Amazon.de-Partnerprogramm