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Top in der Krise: Bertelsmann, Bauer und selbst die Umsatzrendite vom ZDF

Wie ging es eigentlich den darbenden Verlags- und Fernsehunternehmen im Krisenjahr 2009? Im Einzelfall ganz gut, wie die jährliche FAZ-Wirtschaftsbeilage "Die 100 Größten" zeigt.
  • Der Umsatz der Bauer Media Group legte vor allem dank des Zuwachses in Großbritannien um 15,4 Prozent zu - das Zeitschriftenhaus kam damit in der Liste der deutschen Unternehmen mit den höchsten Umsatz-Zuwächsen auf Platz 14.
  • Mit 12,0 Prozent netto landete Axel Springer auf Platz 6 bei den höchsten Umsatzrenditen. Platz 25: Die verschuldete ProSiebenSat.1 AG mit 5,4 Prozent. Platz 30: Das öffentlich-rechtliche ZDF mit 5,0 Prozent. Da freut sich der Gebührenzahler.
  • Bertelsmann, einst Weltmarktführer-Aspirant, ist immerhin noch der umsatzstärkste Medienkonzern (die Telekom nicht eingerechnet) mit 15,264 Milliarden Euro (minus 5,4 Prozent). Das langt für Platz 31 in der Rangliste der größten deutschen Unternehmen.
  • Bei den größten deutschen Familienunternehmen steht Bertelsmann mit noch 103.000 Beschäftigten auf Platz 11. Außerdem: 57. Springer (2,612 Milliarden Umsatz, 10.700 Beschäftigte), 68. Holtzbrinck (2,358/16.500), 75. Bauer (2,064/9.000), 96. Burda (1,587/7.100), 118. WAZ-Mediengruppe (1,255/37.800)
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